Gabelbissen #105 – Katzengschroa

KatzengschroaAlles Gute im neuen Jahr! Starten wir 2016 mit einem, leider in Vergessenheit geratenen, Klassiker der oberösterreichischen Küche, dem Katzengschroa. Ich erzähle euch, wie gewohnt, über die Entstehung des Gerichts und erkläre wie es zu diesem doch eigenwilligen Namen kommt. Was haben Katzen mit Essen zu tun? Sie werden doch nicht … ok so viel sei verraten, nein sie werden nicht. 🙂 Neben dem Rezept gibt es auch noch ein wenig Warenkunde. Ich wünsch viel Spaß beim Anhören!

Katzengschroa (4 Personen)

  • 200 Gramm Schweinefleisch
  • 200 Gramm Rindfleisch
  • 200 Gramm Schweineleber
  • 2 Stk Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/8 Liter Sauerrahm
  • 1/2 Liter Rinderbrühe
  • etwas Zitronenschale
  • Mehl
  • Majoran
  • Essig
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  1. Fleisch trockentupfen und klein schneiden
  2. Leber häuten, waschen, trockentupfen und ebenfalls klein schneiden
  3. Zwiebel schälen und fein hacken
  4. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten
  6. Fleisch und Leber in die Pfanne geben und anrösten
  7. mit etwas Mehl stauben und und weiterrösten
  8. Pfeffer, Majoran und Zitronenschale hinzugeben und rösten bis das Mehl leicht Farbe genommen hat
  9. mit Essig ablöschen und Rinderbrühe aufgießen (nicht zu viel nehmen)
  10. bei wenig Temperatur alle Zutaten weich dünsten lassen (ca. 45 Minuten)
  11. etwas Mehl zum Sauerrahm geben und in Gericht unterrühren
  12. mit Salz abschmecken

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. das Geplauder….. ist unmöglich….. unprofessionell und – sorry, : direkt unsympathisch. a bissl dahingequatscht, ob sich das gern wer anhört, wage ich zu bezweifeln.
    und es “theorie” zu nennen….. “belegte theorie” – klingt noch dümmer…. tut mir leid – aber das muss ich einfach sagen.
    das katzengschroa hat deswegen den namen, da man früher aus den “resten” oder abfällen, wenn sau gestochen wurde, dieses geschnetzelte machte. und da schlichen die katzen herum und schrien, sie rochen das fleisch und wollten eines…. daher der name. diese geschichte hab ich erzählt bekommen von meiner großmutter, die war in den jahren 1940 – 1960 wirtin im oberen mühlviertel – hat gelernt in einem renommierten gasthof in st. veit…. in den 20er jahren….. – ich glaube meiner oma mehr, als ihnen.
    ich wundere mich nur, wer aller hier schon postet und podcasts oder anderes veröffentlicht – völlig ohne hintergrundwissen????? sorry, aber es klingt lächerlich….

  2. Danke für deine Kritik an meinem privaten Podcast Gabelbissen. Schade, dass dir meine Produktion nicht gefällt, aber man kann mit einem privaten Podcast nicht jeden erreichen. Geschmäcker sind, wie du auch sicherlich weißt, verschieden. Ist doch auch gut so, denn stell dir nur vor wir würden alles das Gleiche konsumieren! Das wäre doch auf Dauer langweilig. 🙂

    Zu deiner Kritik bezüglich der Herkunft des Namens. Wie bereits in der Folge erwähnt gibt es unzählige Theorien die den Namen des Gerichts erklären. Die von dir erwähnte, klingt durchaus auch plausibel habe ich aber im Zuge meiner Recherche leider nicht gefunden. Was wieder zeigt, dass sich auch Autoren von Büchern, Artikeln im Netz, … irren können.

    Beschäftigst du dich mit Kulinarik? Falls ja, darf ich dich gerne in eine Folge des Gabelbissens einladen in der wir gerne über Katzengschroa und andere Gerichte aus eurer schönen Gegend plaudern können. Ich bzw. vermutlich auch meine über 300 Abonnenten würden sich sehr darüber freuen. Du könntest uns sicherlich die ein oder andere Anekdote deiner Großmutter erzählen. 🙂 Für solch eine gemeinsame Aufnahme benötigst du nur ein Headset (zB jenes vom iPhone ist schon ausreichend) und die Software TeamSpeak (für OSX, iOS, Android, … erhältlich).

    Gruß aus Wien

    Thomas

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