Gabelbissen #20 – Kraut

Krautfleckerl mit frischem PfefferIn der heutigen Folge erzähle ich euch etwas über Kraut und die wichtige Bedeutung für die österreichische Küche bzw. wie es überhaupt dazu kam. Kraut kann vielseitig sein, ist gesund und extrem lange haltbar. Natürlich machen wir auch einen Abstecher zur “veredelten” Form, dem Sauerkraut. Auch damit lässt sich so manch ein Gericht zaubern. Tja und eine weitere Form des Krauts präsentiere ich euch noch, doch dazu dann mehr in der aktuellen Folge. Natürlich gibt es auch heute wieder Rezepte und diese findet ihr wie gewohnt nach dem Klick.

Kai vom Hobbykoch-Podcast erzählt etwas über Kimchi

 Krautfleckerl Variante mit Brühe (von der Folge):

  • 250 Gramm Fleckerlnudeln (Trockenmasse)
  • 700 Gramm Weißkraut
  • 2 Zwiebel
  • Öl bzw. Schmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 50 ml Rinderbrühe
  • Kümmel gemahlen
  1. Kraut zunächst fein hobeln oder in kleine Stücke schneiden
  2. Zwiebel in kleine Stücke schneiden
  3. Kraut blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken
  4. Nudeln in Salzwasser kochen
  5. Öl in Pfanne erhitzen
  6. Zweibel darin glasig dünsten
  7. Kraut dazu und durchrösten
  8. Rinderbrühe dazu und Kraut noch etwas darin köcheln lassen
  9. wenn Flüßigkeit verdampft ist, Nudeln dazu geben und kräftig umrühren
  10. mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken

Krautfleckerl Variante ohne Brühe (aus dem Blog): Rezept

Eingebranntes Sauerkraut (so wie ich es am liebsten mag):

  • 600 Gramm Sauerkraut
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • Einbrenn/Mehlschwitze
  • Kümmel
  • Zucker
  • Salz
  1.  Sauerkraut in Topf geben und erwärmen
  2. mit heißer Brühe übergießen
  3. Wacholder, Kümmel und Lorbeerblätter dazu geben
  4. ca. 30 Minuten köcheln lassen
  5. mit Zucker Salz abschmecken
  6. mit Einbrenn eindicken
  7. leicht weiterköcheln lassen

Sauerkrautlasagne – die etwas Andere aber sehr gute Lasagne (aus dem Blog): Rezept

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Thomas, schöner und interessanter Blog. Bin über den Culinaricast hier gelandet. Mich würde ein Rezept für Krautsalat interessieren. Ich mochte den eigentlich nie und habe dann in einem Lokal im Burgenland einen gegessen, der einfach fantastisch war: kalt, ganz dünn geschnitten und leicht süßlich. Habe schon ein paar Mal versucht, den zuzubereiten – mit verschiedenen Ölen, Essig, Honig, Zucker etc. – ist aber nicht so gut geworden – wie macht Ihr das?

  2. Hallo Claudia! Freut mich, dass dir mein Blog und Podcast gefällt. Ich wach mal in meinem Fundus nach. Poste es dir dann in den Kommentaren 🙂

    Lg

    Thomas

  3. Servus Claudia! Entschuldige die verspätete Antwort. Ich hab in meinen Kochbüchern nachgesehen ob ich etwas finde, dass in die leicht süßliche Richtung geht. Leider habe ich bei den kalten Varianten nichts in der Richtung gesehen. Bei den warmen kann durchaus Zucker dazu gegeben werden, so hätte ich es zB auch gemacht.
    Aber ich sag dir mal wie ich Krautsalat mache. Ich beginne bereits am Vorabend und hobel den Krautkopf ganz ganz fein. Man kann durchaus auch ein Messer nehmen, aber ich empfehle einen Hobel (geht einfach schneller und es wird gleichmäßiger). Danach kommt Salz und leicht gestoßener Kümmel dazu. Im Anschluss knete ich den so richtig kräftig durch, damit sich Salz und Kümmel schön verteilen können. Nun schäle ich eine Zwiebel und hobel auch die ganz ganz fein zum Kraut. Und jetzt kommt noch das quasi i-Tüpferl dazu und zwar hobel ich eine Paprikaschote zum Salat. Auch hier, wieder ganz ganz fein. Und da kannst du wunderbar variieren. Wenn du es in eine süßlichere Richtung möchtest, nimm am besten einen gelben Paprika. Nicht ganz so süßlich aber optisch sehr schön wäre ein Roter und wenn du eher den ganz kräftigen und leicht herben Geschmack möchtest nimm einen Grünen. Hast du die Paprika gehobelt, wird alles noch einmal ordentlich vermengt und mit einem Deckel oder Frischhaltefolie verschlossen. Das Ganze kommt dann während der Nacht in den Kühlschrank. So ca. 1 Stunde vor dem Servieren kannst du es noch leicht mit einem milden Essig und Öl marinieren.

    Danach erhältst du einen sehr aromatischen Krautsalat, bei dem das Kraut total zart geworden ist. 🙂 Ich persönlich mag diese Variante total gerne und kann sie dir echt nur empfehlen!

    Wenn noch Fragen offen sind, einfach stellen 🙂

    Gutes Gelingen!

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