Bruschetta al Pomodoro – ein wahrer Genuss an heißen Tagen

Da wir ja seit einiger Zeit endlich Sommer haben und es auch endlich wahrlich g’schmackige Paradeiser (Tomaten) bei den Märkten gibt, möchte ich in diesem Beitrag von Tweezer kocht einen wahren Klassiker der italienischen Küche vorstellen – Bruschetta al Pomodoro. Was auf gut Deutsch nichts anderes bedeutet als Brot mit Tomaten. Auch wenn einem auf den ersten Blick die Zutaten als sehr sehr wenig erscheinen, wird man beim Verzehr vom wahrlich tollen Geschmack begeistert sein! Außerdem ist das Gericht wirklich kinderleicht und auch sehr sehr schnell zuzubereiten. Was will man mehr an solch heißen Tagen? 😀 Gut, seid ihr bereit?

Na dann,  fangen wir doch einfach an! Wir benötigen folgende Zutaten (2 – 3 Personen):

  • 6 reife Paradeiser (ich empfehle Rispentomaten, denn dieser haben einfach mehr Aroma)
  • Basilikum (am besten frisch oder tiefgekühltes)
  • Knoblauch
  • natives Olivenöl
  • 6 Scheiben Weißbrot (tja die hab ich leider vergessen zu fotografieren)
  • Salz
  • Pfeffer

Und wenn ihr wissen wollt wie man mit den gekauften Zutaten richtig hantiert, empfehle ich einen kleinen Link zu klicken. 😉 Also schärft eure Messer und los gehts!

Zunächst müssen wir die Paradieser häuten. Doch halt, fangt nicht gleich an und versucht die Haut abzuziehen! Würde zwar auch funktionieren, doch wir bedienen uns einem kleinen Trick! Zunächst holt euch eine hitzebeständige Schüssel in die ihr die Paradeiser geben könnt. Danach bringt ihr ca. 1,5 Liter Wasser zum Kochen (ich persönlich würde hier einen Wasserkoche empfehlen, da dieser einfach weniger Strom verbraucht als ein E-Herd). Danach überbrüht ihr die Paradeiser und wartet ein paar Augenblicke. Danach fischt ihr die roten “Kugerl” aus dem Wasser und beginnt beim Stielansatz die Haut abzuziehen (siehe Bild). Das geht doch wirklich einfach, oder? Noch ein kleiner Tipp am Rande. Lasst eure Paradeiser nicht zu lange im heißen Wasser, denn auf Dauer bekommt es dem Gemüse nicht sonderlich gut.

Im nächsten Schritt werden die Paradeiser zunächst geviertelt. Danach wird der Strunk und was noch dazu gehört vorsichtig entfernt. Ansich kann man das schon alles essen, doch ist es meiner Meinung nach gescheiter es zu entfernen, da das Gericht sonst nicht so schön zu essen ist. 🙂 Danach werden die Viertel entkernt. Dies erledigt man meiner Meinung nach am Besten mit den Fingern (die sollten logischerweise fein säuberlich gewaschen sein, aber das solle sowieso immer sein wenn man kocht). Alternative könnte man auch zu einem Mokkalöffel greifen. 🙂 Ach und weint dem Paradeisersaft nicht nach, denn das Gemüse wird in weiterer Folge noch genügend davon abgeben.

Jetzt beginnt die Schneidearbeit. Und zwar müsst ihr die Paradeiser in relativ kleine Stückerl schneiden. Sie sollten nicht zu groß aber auch nicht zu klein sein. 🙂 Einfach so, dass man sie bequem auf ein Brot geben und essen kann. Ist dieser Schritt abgeschlossen, werden die Paradeiserstückchen in eine Schüssel gegeben und mit Basilikum (klein geschnitten) vermengt. Wieviel man von diesem Gewürz nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. 🙂 Im Anschluss wird die Mischung gesalzen, gepfeffert und noch einmal ordentlich durchgemischt. Mit den Paradeisern wären wir fertig. Kommen wir zum Brot. 🙂

Dieses haben wir bereits in schöne Scheiben geschnitten und somit können wir uns eine Pfanne erhitzen und es darin schön bräunlich rösten (bitte verwendete dazu eine Pfanne mit Antihaft und kein Öl oder sonstige Fette!). Wem das zu umständlich ist, kann auch gerne zu einem Toaster greifen. Danach nehmen wir das Brot aus der Pfanne und beträufeln eine Seite mit unserem Olivenöl. Dieses lassen wir ein wenig einziehen und im Anschluss reiben wir unsere enthäutete Knoblauchzehe daran. Tja auch wenn ihr es nicht glauben könnt, aber wir sind fertig! Nun serviert ihr das Brot und stellt die Schüssel mit unseren Paradeisern dazu. 🙂 Jeder kann sich nun so viel von der Mischung auf das Brot geben (natürlich auf die Seite mit Öl und Knoblauch) und genießen!

Kommen wir zu den Punkten:
Schwierigkeit: 1 von 10
Zeitaufwand: 1 von 10
Zutaten: 1 von 10

Fazit: Ein wirklich einfaches Gericht mit wenigen Zutaten aber einem dafür gigantischem Geschmack! Für Fans von Paradeisern sicherlich das ideale Abendessen an solch heißen Tagen (gut wir hatten zwar in den lezten beiden Tagen im Raum Wien nicht mehr so heißes Wetter, aber wird sind schon wieder am besten Weg!). 🙂 Viel Spass beim Nachkochen und einen gute Appetit!

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